Tel.: +49-(0)176-24656405 info@nature-transition.de

Was uns sonst noch beschäftigt.

Hier reden wir über News, Updates und Interessantes, das uns im Rahmen unserer Projekte und außerhalb über den Weg läuft.

Das Interesse, das der Mensch unmittelbar empfindet, ist die Quelle seines Lebens. Solcher Quellen recht viele zu öffnen, sie reichlich und ungehindert strömen zu machen, das ist die Kunst, das menschliche Leben zu verstärken.

Johann Friedrich Herbart (1776–1841)
Deutscher Pädagoge und Philosoph

Great Balkal Trail

Great Balkal Trail

Der Nordosten des Baikalsees wird eingerahmt von schneebedeckten, schroffen Gebirgsketten, dem riesigen Delta der Oberen Angara sowie schier endlos erscheinender sibirischer Nadelwaldtaiga. Fast die gesamte Ostküste steht unter Naturschutz (Bargusinki Biospärenreservat, Frolinski Sakasnik und Werkhne Angara Sakasnik), es gibt keine Straßen, keine Bahnlinie und praktisch keine Ortschaften. Wer immer an diesen Flecken herrlicher Natur möchte, muss über den Baikalsee fahren.
Baikalplan e.V. unterstützt die einheimische Bevölkerung bei der Entwicklung touristischer Angebote mit Hand und Herz. Wer beim Wanderwegebau am Baikalsee mitmacht, erlebt eine einzigartige Natur und Menschen hautnah. Ideal als Einstieg für Interessierte, macht zu 150% Lust auf mehr! 

Projektinfos: www.baikalplan.de

Durch Gemeischaft ins Leben

Durch Gemeischaft ins Leben

„Durch Gemeinschaft ins Leben“ ist eine gemeinsame Initiative von Bewohnern des niedersächsischen Dorfes Wendisch Evern. Ihr Ziel ist, im Zeitalter der sozialen Medien die dörfliche Gemeinschaft zu stärken, Menschen unterschiedlicher Generationen ins Gespräch miteinander zu bringen und dabei voneinander zu lernen und sich auszutauschen.

Wendisch Evern ist im Verhältnis zu seiner Größe sehr gut aufgestellt mit diversen aktiven Vereinen und einer Feuerwehr. Feste, die die Vereine organisieren, sind fester Bestandteil des Dorflebens und tragen zu einem Gemeinschaftsgefühl bei. An die vorhandenen Möglichkeiten soll angeknüpft werden und es sollen Menschen ins Boot geholt werden, die ansonsten wenig gemeinsame Schnittstellen haben. Wir sind überzeugt, dass es im Dorf viele unausgeschöpfte Ideen gibt, wie Jung und Alt von- und miteinander lernen können und arbeiten an geeigneten Formen der Umsetzung.

So haben wir bislang beispielsweise mit dem „Bildungsensemble“, bestehend aus der örtlichen Grundschule, dem Kindergarten und der Kinderkrippe, eine Projektwoche zum Thema „Tiere“ ausrichten können, in der engagierte Dorfbewohner den Kindern zu bestimmten Themen ihr ganz spezielles Wissen vermittelt haben. Die Schüler haben sich von authentischen Insiderinformationen begeistern lassen – so haben sich zum Beispiel nach dem Projekttag mit einem engagierten Geflügelhalter mehrere Familien selbst für die Haltung von Hühnern entschieden. Und unsere dörflichen Projektleiter freuen sich über die neu entstandenen Kontakte: „Was glauben Sie, wie oft ich jetzt im Dorf gegrüßt werde!“

Für das Dorf ist außerdem eine gemeinsame Webseite entstanden, auf der sich die örtlichen Vereine und Institutionen sowie die ortsansässigen Unternehmer präsentieren können, ein interaktiver Dorfkalender – und die „TauschSau“, ein Kleinanzeigenmarkt, auf dem Dorfbewohner untereinander Hilfe anbieten oder suchen, Gartengeräte ausleihen oder Gebrauchtes an- und verkaufen können. Außerdem ging es „Sauschlau durch’s Dorf“: Bei dieser Aktion konnten sich Erwachsene und Kinder an verschiedenen Info-Punkten über Schautafeln und Audio-Dateien zu bestimmten dorfrelevanten Themen informieren. Ähnliche weitere Aktionen sind in Planung.

Projektinfos: www.wendischevern.de

gefördert durch:

Nachhaltige Yakzucht in Kirgistan

Nachhaltige Yakzucht in Kirgistan

In Zentralasien ist der Yak eines der wichtigsten Nutztiere für die lokale Bevölkerung in den Bergregionen des Tien Shans, dem beeindruckenden Hochgebirge an den Grenzen Chinas, Kasachstans und Kirgistans. Als Sieben-Nutzrind versorgt es die Einheimischen mit Fleisch, Milch, Leder, Wolle, Horn und dient als Last- und Reittier. Nachdem die Bestände nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion drastisch sanken, hat die kirgisische Regierung in den vergangenen zwanzig Jahren die Zahlen wieder stabilisieren können und somit den Einwohnern besonders entfernter Regionen zu einer wirtschaftlichen Stabilisierung verholfen. In der Modellregion Kara-Kujur im Osten Kirgistans arbeiten Weidekomitees, Hirten und internationale Experten derzeit an Managementplänen, die bei einer weiteren Erhöhung der Yakzahlen gleichzeitig eine naturverträgliche Beweidung sichern und damit eine nachhaltige Entwicklung gewährleisten.

Projektinfos: www.nabu.de